INKOTA-Dossier 31 - Gold

Von der Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert bis heute: Die Gier nach Gold ist ungebrochen. Steigende Goldpreise machen den Abbau in immer mehr Regionen lukrativ – mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt. Indigene Gemeinschaften werden vertrieben, Landschaften zerstört und Böden und Gewässer verseucht.
Gold dient vor allem als Schmuck, Wertspeicher und Geldanlage. Nur ein kleiner Teil wird tatsächlich für industrielle Anwendungen benötigt. Gleichzeitig lässt sich Gold nahezu ohne Qualitätsverlust recyceln. Ein immer weiterer Ausbau des Goldabbaus wäre daher eigentlich nicht notwendig.
Davon würden insbesondere viele Regionen des Globalen Südens profitieren. Zwar schafft der Goldbergbau Arbeitsplätze, doch diese gehen häufig mit niedrigen Löhnen, gefährlichen Arbeitsbedingungen und erheblichen Umweltschäden einher. Den wirtschaftlichen Gewinnen stehen so hohe soziale und ökologische Kosten gegenüber.
Dieses Dossier umfasst den Schwerpunkt des Südlink 217.
Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), durch die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Für den Inhalt dieser Publikation ist allein der INKOTA-netzwerk e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.



