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Infoblatt: Kreislaufwirtschaft

Deutschland zählt zu den größten Rohstoffverbrauchern der Welt. Unser lineares Wirtschaftssystem folgt noch immer dem Prinzip „produzieren, nutzen, wegwerfen“ – mit gravierenden Folgen für Umwelt, Klima und Menschenrechte, insbesondere im Globalen Süden. Gleichzeitig wachsen die Müllberge weltweit rasant: Elektroschrott gehört zu den am schnellsten zunehmenden Abfallströmen. Die Kreislaufwirtschaft gilt daher als wichtiger Ansatz, um Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden und den Verbrauch von Primärrohstoffen deutlich zu senken.

In diesem INKOTA-Infoblatt erklären wir, was hinter den Konzepten Kreislaufwirtschaft und zirkuläres Wirtschaften steckt und warum Recycling allein nicht ausreicht. Wir beleuchten politische Entwicklungen in Deutschland und der EU, zeigen die Chancen und Herausforderungen einer Rohstoffwende auf und fragen, wie eine Kreislaufwirtschaft global gerecht gestaltet werden kann. Dabei richten wir den Blick auch auf die Auswirkungen für Länder des Globalen Südens und diskutieren, welche strukturellen Veränderungen nötig sind, um Produktion und Konsum nachhaltig neu zu denken.

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Gefördert durch die Stiftung Naturschutz Berlin mit Mitteln des Förderfonds Abfallberatung Zero Waste, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie durch Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

Für den Inhalt der Ausstellung ist allein INKOTA verantwortlich, die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.

bmz
Brot für die Welt - der Evangelische Entwicklungsdienst

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