Südlink - Im Griff der Agrarkonzerne: Bäuerliche Landwirtschaft unter Druck

Südlink 171 - März 2015
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Von sehr klein bis sehr groß ist in der globalen Landwirtschaft, in der Verarbeitung und im Handel von Nahrungsmitteln alles vertreten. Doch Konzerne bauen ihre Marktmacht immer weiter aus – mit negativen Auswirkungen auf kleinbäuerliche Betriebe im globalen Süden und Norden, die dabei auf der Strecke bleiben. Dabei produzieren diese den Großteil der weltweiten Nahrung und arbeiten nachhaltiger als große Unternehmen.

Trotz industrieller Landwirtschaft und steigender Nahrungsmittelproduktion gehören Hunger und Armut vor allem in den ländlichen Regionen des globalen Südens immer noch zu den schwerwiegendsten Herausforderungen unserer Zeit. Doch sind öffentlich-private Partnerschaften, wie sie die Bundesregierung mit Agrarkonzernen eingeht, der richtige Weg, um den weltweiten Hunger zu besiegen? Oder tragen sie in erster Linie dazu bei, die Macht der Konzerne noch auszubauen?

Beispiele aus Süd und Nord zeigen: Veränderungen hin zu einer sozial-ökologisch verträglichen Landwirtschaft sind dringend nötig, und Alternativen sind möglich. Nur werden diese, wie zum Beispiel das Konzept der Agrarökologie, im Gegensatz zu Großprojekten mit Agrarkonzernen von Regierungen weltweit viel zu wenig gefördert. Lesen Sie mehr über diese und andere Themen im neuen Südlink 171.

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Gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, von der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst. Für den Inhalt dieser Publikation ist der Herausgeber allein verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgebern wieder.

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SKU:
SL-171
Themen: 
Welternährung & Landwirtschaft
Format: 
Südlink/ INKOTA-Brief
Schlagworte (Tags) : 
Agrarindustrie, Konzernmacht, Agrarpolitik
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