INKOTA Dossier - Unternehmensverantwortung - Chancen und Grenzen eines umstrittenen Konzepts

INKOTA Dossier 12 - September 2012
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Freiwillig oder nicht? Um diese Frage wird in Bezug auf Unternehmensverantwortung seit Jahrzehnten gerungen. NGOs und Gewerkschaften fordern eine klar geregelte Rechenschaftspflicht. Viel zu häufig steht regelkonformes Unternehmensverhalten im Norden im Kontrast zu schweren Menschenrechtsverletzungen und miserablen Arbeitsbedingungen im globalen Süden.

„Holen Sie zuerst die Leichen aus Ihrem Keller!“ Das fordert die Vorsitzende der UN-Arbeitsgruppe über Menschenrechte und transnationale Konzerne, Margaret Jungk, im Südlink 161 von den Unternehmen. Im Klartext: Zunächst müssen die Missstände behoben werden, für die die Unternehmen verantwortlich sind, dann erst dürften sie sich Förder- und Werbemaßnahmen widmen. Oder anders ausgedrückt: Charity ist die Kür, wenn die Pflicht erledigt ist. Mehrere Beiträge dieses Südlink beschreiben, wie CSR-Maßnahmen einen Beitrag dazu leisten können, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die ökologischen Folgekosten des Unternehmerhandelns zu verringern. Vor allem geht es aber darum, verbindliche Sozial- und Umweltstandards für die Unternehmen zu erlassen und dafür Sorge zu tragen, dass diese auch durchgesetzt werden können. Warum der Artikel Virtouse Ablenkmanöver” von Christina Felschen nicht im INKOTA-Dossier sondern als Extrablatt erschienen ist, erfahren Sie hier.

Erfahren Sie mehr über den Inhalt

Das INKOTA-Dossier 12 umfasst 28 Seiten und kann für 2,50 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

Artikel Nr.:
Dos-12
Themen: 
Soziale Verpflichtung für Unternehmen
Format: 
INKOTA-Dossier
Schlagworte (Tags) : 
Arbeitsbedingungen, Menschenrechte
2,50 €