Bericht: Discover Fairness! Aktiv für Menschenrechte

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Outdoor-Aktivitäten werden immer beliebter, was die steigenden Verkaufzahlen selbst in Krisenzeiten und die wachsenden Mitgliederzahlen von Organisationen wie Alpenverein und Naturfreunde zeigen. Menschen, die aktiv Outdoor-Sportarten treiben, sind interessiert an Natur und an einem nachhaltigen Lebensstil. Diese Lebenseinstellung greifen Outdoor-Unternehmen im Marketing auf und werben mit dem Begriff Nachhaltigkeit.

Die Clean Clothes Campaign – Kampagne für Saubere Kleidung befragte und untersuchte 15 international tätige Outdoor-Unternehmen hinsichtlich ihrer sozialen Nachhaltigkeit. Die Ergebnisse wurden in den „Discover Fairness-Firmenprofilen“ 2010 veröffentlicht und mit einigen Outdoor-Firmen diskutiert. Der Fokus der Firmenprofile lag auf den sozialen Aspekten des ethischen Engagements der Unternehmen wie Arbeitsbeding in den Zulieferbetrieben und den Themen Transparenz, Verhaltenskodex, Kodexumsetzung und Monitoring & Verifizierung.

In Ergänzung dessen wurden im Frühjahr und Sommer 2010 Recherchen durch Partnerorganisationen in den beiden wichtigen Zulieferregionen der Outdoor-Industrie China und Vietnam durchgeführt. Die Organisationen bestanden darauf, in dem Report nicht genannt zu werden. Ebenso wollten die Auskunft gebenden Arbeiter–innen anonym bleiben. Die Ergebnisse sind Inhalt dieser Broschüre und bestätigen exemplarisch die durch die Firmenbefragung eruierten Defizite bzw. Herausforderungen in der Umsetzung ethischer bzw. nachhaltiger Verantwortung der Unternehmen. Hierbei wurde u.a. festgestellt, dass in einigen Zulieferfirmen auch für bekannte Sportartikelmarken produziert wird.

Artikel Nr.:
ccc-11-019
Themen: 
Soziale Verpflichtung für Unternehmen, Kampagne für Saubere Kleidung (CCC)
Format: 
Download, Studie
Schlagworte (Tags) : 
Arbeitsbedingungen, Kleidung
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