Landraub: Der globale Kampf um Boden fordert Opfer

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Die Publikation zum Thema Land Grabbing zeigt u.a. auf, wer, aus welchen Gründen, wo investiert und was dies für die Bevölkerung vor Ort und für die Umwelt bedeutet. Der Run auf die Ressource Land ist ungebrochen. Der Druck auf die Ressource und ihr Preis steigen

  • wenn Länder die Versorgung ihrer Bevölkerung mit ausreichend Nahrungsmitteln sichern wollen,
  • wenn weltweit der Boom von Agrosprit anhält und immer mehr Menschen mehr Fleisch essen und
  • wenn Investoren Land als Spekulationsobjekt nutzen.

Deshalb kaufen private Konzerne und Finanzinvestoren derzeit auf der ganzen Welt Land. Sie wollen dort genau die Produkte anbauen, mit denen sich weltweit am meisten verdienen lässt. Doch der globale Kampf um Boden hat nicht nur Gewinner. Wenn Großinvestoren ihr Land aufkaufen, muss die lokale Bevölkerung weichen. Und oft genug werden Regenwälder abgeholzt und die Umwelt zerstört.

INKOTA ist gemeinsam mit dem Publik Forum und weiteren Organisationen Herausgeber des Dossiers „Landraub: Der globale Kampf um Boden fordert Opfer“. Die 16-seitige Publikation zeigt beispielhaft auf wer, aus welchen Gründen, wo investiert und was dies für die Bevölkerung vor Ort und für die Umwelt bedeutet. Aber es thematisiert auch das Engagement und den Widerstand von Menschen, die sich nicht ihrer Lebensgrundlagen berauben lassen wollen – und was sie erreichen können.

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Artikel Nr.:
Dossier-Landraub 04/13
Themen: 
Welternährung & Landwirtschaft
Format: 
Broschüre
Schlagworte (Tags) : 
Land Grabbing
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