Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF - ein globales Geschäft mit Doppelstandards

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Wir haben recherchiert und unsere Studie zeigt: Bayer und BASF - zwei der drei größten Pestizidhersteller weltweit - verkaufen im globalen Süden Pestizide mit Wirkstoffen, die in der EU gar nicht auf den Markt dürften. Darunter sind auch Stoffe, die so gefährlich für Mensch und Umwelt sind, dass sie in Europa explizit verboten wurden.

Exemplarisch beleuchtet unsere Studie die Situation in Südafrika und Brasilien und zeigt, wie die Doppelstandards der deutschen Konzerne die Gesundheit von Landarbeiter*innen in Südafrika und von indigenen Gruppen in Brasilien gefährdet.

Aus den Ergebnissen der Studie folgern die Autor*innen der Studien: Der Export aus Deutschland von in der EU nicht genehmigten Wirkstoffen muss verboten werden! Mit dieser Appell wenden sie sich an die deutsche Bundesregierung, und fordern diese auf zu handeln.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit der brasilianischen Campanha Permanente Contra os Agrotóxicos e Pela Veda (Permanente Kampagne gegen Agrargifte und für das Leben), der südafrikanischen Organisation Khanyisa, MISEREOR und der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt.

Weitere Informationen:

Broschüre: Advancing Together? Ein Jahr Bayer-Monsanto: Eine kritische Bilanz

Broschüre: Fusionswelle brechen

Erstellt mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin. Für den Inhalt dieser Publikation sind allein die Herausgeber verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.

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Artikel Nr.:
HEGL_Broschüre_Pestizide
Schlagworte (Tags) : 
Bayer, Ernährungspolitik, Konzernmacht
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