Infoblatt 5: Kinderarbeit

Die bittere Seite der Schokolade
infoblatt-kinderarbeit-schokolade-inkota-cover.png

Noch immer arbeiten rund 1,5 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika. Die Mehrheit der Kakaobäuerinnen und –bauern lebt deutlich unter der Armutsgrenze und kann sich deshalb keine bezahlten Erntehelfer*innen leisten.

Das Infoblatt nimmt das Problem der Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Ghana und der Elfenbeinküste unter die Lupe. Wie wird Kinderarbeit eigentlich definiert? Was sind die Ursachen für Kinderarbeit und was kann dagegen getan werden? Diese Fragen beantwortet das Infoblatt auf vier Seiten.

Außerdem beleuchtet das Infoblatt die Verantwortung der Schokoladenunternehmen. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Schokoladenindustrie zur Bekämpfung von Kinderarbeit sind gescheitert. Noch immer schuften Kinder für unsere Schokolade – obwohl Unternehmen wie Nestlé, Mars und Ferrero schon 2001 versprochen hatten, die Kinderarbeit zu beenden. Neben existenzsichernden Kakaopreisen fordert die Kampagne „Make Chocolate Fair!“ deshalb, Unternehmen gesetzlich zu verpflichten, in ihren Auslandsgeschäften die Menschenrechte zu achten.

Weitere Informationen

Zur Kampagne Make Chocolate Fair!

Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, den Katholischen Fonds, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Logo Brot für die WeltLogo Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  Logo LEZ Land Berlin logo-katholischer-fonds.png
Artikel Nr.:
Infbl_MCF_06.19
Themen: 
Kakao & Schokolade
Format: 
Download, INKOTA-Infoblätter
Schlagworte (Tags) : 
Schokolade, Kinderarbeit, Arbeitsbedingungen
PDF Icon Download (940.5 KB)
0,00 €